Personal- und Leitungsstruktur

Die werden durch geeignete Fachkräfte wie Heilerziehungspfleger/innen und von Pflegefachkräften, die mit entsprechender Zusatzausbildung oder mehrjähriger Erfahrung in der Arbeit für Menschen mit einer Behinderung erbracht haben. Der Einsatz der Betreuungsfachkräfte richtet sich in Art (Qualifikation) und Umfang nach der vereinbarten Leistung. Die Einsatzzeiten werden durch monatliche Dienstpläne flexibel gestaltet und orientieren sich an den Bedürfnissen und der Tagesstruktur der Klienten/innen. Die Leitung des Dienstes verantwortet den sachgerechten Personaleinsatz und initiiert, begleitet und überwacht Leistungselemente im mittelbaren und indirekten Bereich.

Die Leitungsaufgaben umfassen folgende Bereiche

  • Überprüfung des Grades der Zielerreichung und der Dokumentation der erbrachten Leistungen sowie besonderer Ereignisse.
  • Angebote von Fort- und Weiterbildung. Hierzu erfolgt eine enge Zusammenarbeit/ Kooperation mit externen Bildungsinstitutionen.
  • Personaleinsatzplanung/Koordination der Mitarbeitenden
  • Personalmanagement
  • Qualitätsentwicklung und -sicherung
  • Weiterentwicklung des Fachdienstes
  • Organisation und Moderation von Fallbesprechungen
  • Sicherstellung des Schutzes der Sozialdaten

Folgende Maßnahmen der Qualitätssicherung werden durchgeführt:

  • Kontinuierliche Überprüfung des Grades der Zielerreichung in jedem Einzelfall
  • Fallbesprechungen werden gemeinsam mit den Klienten/innen durchgeführt, mit deren Abstimmung können auch Angehörige und die gesetzliche Betreuung mit eingeladen werden. Grundlage der Fallbesprechung ist die gemeinsame Überprüfung der Ziele und Maßnahmen und deren Umsetzung
  • Teamgespräche
  • Supervision
  • Personalentwicklung
  • Zusammenarbeit mit dem Klienten/innen-Beirat
  • Gewährleistung der Arbeitssicherheit
  • Regelmäßige Plena mit den Klienten/innen und Mitarbeiter/innen
  • Aufbau eines Dokumentationssystems
  • Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter/innen
  • Begrüßungsmappe für neue Klienten/innen
  • Beschwerdemanagement:

Beschwerden, Bedenken, Kritik und Wünsche zur Veränderung werden von allen Mitarbeiter/innen, insbesondere der Beschwerdebeauftragten, offen entgegen genommen. Zusammen mit den Klienten/innen werden dann Lösungsmöglichkeiten ausgearbeitet. Im Fall, dass dies Einfluss auf andere Klienten/innen oder die ganze Wohngemeinschaft hat, wird eine gemeinschaftliche Lösung innerhalb der Plena bzw. mit Einbezug des Klienten/innen-Beirats gefunden.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Beschwerden auch sofort an externe Beschwerdestellen zu richten. Ein für alle Klienten/innen und Besucher/innen zugängliches Dokument mit Adressen der Ansprechpartner/innen für ein Beschwerde-Management hängt aus.

Fort- und Weiterbildungen

Die Fort- und Weiterbildungen sind ein wichtiger Baustein unserer täglichen Arbeit. Die Fortbildungsangebote werden gemeinsam mit den Mitarbeitenden individuell auf die Unterstützungsbedarfe der Klienten/innen und die Leistungselemente abgestimmt.

Die fachlichen Inhalte werden nach einer besuchten Fort- und Weiterbildung von den einzelnen Mitarbeiter/innen in einer Inhouse-Schulung im Team präsentiert und als Handout weitergegeben. So ist gewährleistet, dass alle Mitarbeitenden den fachlichen Input bekommen.

Elementar werden grundsätzlich angeboten:

  • Gesundheitsmanagement
  • Deeskalationstraining
  • Fortbildung zur Sozialpsychiatrie
  • Personalentwicklung
  • Umgang mit Abhängigkeitserkrankten